DIE LAVOIR [di: la’vu:ɐ]

Der Weblog für freien Diskurs

Die Renaissance des Biedermeier

Wie viel Impfresistance ist salonfähig?

Über die neue Häuslichkeit und Impfdiktat

Zentrierte sich das häusliche Leben in der Epoche des Biedermeier (1815 – 1848) im Wohnzimmer bzw. im Salon, entwickelte sich bereits vor der Coronapandemie das Esszimmer zum Hotspot der neuen Häuslichkeit. Das klassische Wohnzimmer wich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr einem open space, der Kochen/Essen/Verweilen ohne Trennwände vereint. Wohngefühl in den eigenen vier Wänden wird längst nicht mehr mit einer statischen Sofalandschaft (von vier Seiten umschlossen) assoziiert, viel mehr rückten (gemeinschaftliches) Kochen und Essen in den Vordergrund.

Die Lockdowns haben diesen Trend nicht nur verstärkt, sondern zwangen uns in eine Neobiedermeier-Ära, die sich mehr und mehr zu einer nachhaltig politisch instruierten Wohnform entwickelt: Wie in der Biedermeierzeit werden wir zu Passivität gedrängt, werden zum Beispiel Impfskeptiker (es gibt per se keine Impfgegner wie in den Medien munter propagiert wird, sondern Impfskeptiker bzw. Impfkritiker) an den Pranger gestellt, als antisoziale Mitbürger stigmatisiert. Lieber schweigen und sich zu Hause verkriechen?

10 Strategien zur Manipulation der Gesellschaft (Noam Chomsky)

Impfzwang, Testzwang, Homeoffice-Zwang usw. forcieren diese Rückzugstendenz in das Zuhause, die einer Flucht gleichkommt. Fliehen wir ins häusliche Exil. Bald sollen Corona-Gratistests gestrichen werden – die österr. Regierung will seine BürgerInnen noch mehr an eine Zwangsimpfung binden, den Bewegungsradius bestimmen, obwohl seit einem Jahr kolportiert wird, dass Geimpfte den Virus weiterhin übertragen können. Eltern nehmen vermehrt ihre Kinder von den Schulen, weil sie der Impfung ihrer Kinder sowie der schwierigen sowie chaotischen Gesamtsituation an den Schulen kritisch gegenüberstehen. Ängste und Unsicherheiten bez. noch nicht erforschter Nebenwirkungen sowie Langzeitfolgen der Impfstoffe sind groß. Warum, frage ich mich, regt sich nicht mehr Widerstand gegen die (schrittweise) inszenierte Zwangsimpfung unserer Regierung? Die türkise Regierung verfolgt dieses Ziel hartnäckig seit Dezember 2020. Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sind wichtig – daran besteht kein Zweifel – aber ist dieses Diktat der richtige Weg? Sind wir wirklich unmündige BürgerInnen, die „geleitet“ werden müssen trotz einer nunmehr erreichten Durchimpfungsrate von etwas mehr als 60%? Die rigide Vorgehensweise erinnert sehr an die 10 Strategien zur Manipulation der Gesellschaft, die Noam Chomsky definiert hat, um auf Manipulationsmechanismen und deren missbräuchliche Anwendung hinzuweisen. Nicht nur an Chomskys Beispiel Nr. 3 – Stufe Änderungen ab – und Beispiel Nr. 5 – Sprich zur Masse wie zu Kindern – halten Kurz´Spindoktoren so rigoros wie konsequent fest. Gruselig, wie flächendeckend sich das unsere Gesellschaft gefallen lässt. Zwangsimpfkritiker bzw. Zwangsimpf-In-Frage-Steller gibt es in allen politischen Lagern.

Für die Entscheidung, selbst über den eigenen Körper, Organismus und Gesundheit im Einzelfall entscheiden zu dürfen, gehen Menschen in ganz Europa auf die Straße. In Paris haben letzte Woche mehr als 160.000 Menschen gegen eine Zwangsimpfung demonstriert, in Italien waren es über mehrere Städte verteilt noch mehr. Dass Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen einer Zwangsimpfung kritisch gegenüber stehen pauschal in eine ultrarechte Ecke gedrängt und damit stigmatisiert werden, ist Teil einer Manipulationsstrategie. Man darf im 21. Jahrhundert bestimmt zurecht die Frage stellen, wie effizient so ein Impfstoff gegen Corona wirkt, wenn er innerhalb von 12 Monaten (in Österreich) zum dritten Mal verimpft werden soll? Am Beispiel Israel (90% Durchimpfungsrate) lässt sich zur Zeit ablesen, dass die Impfstoffe gegen die Delta-Mutation nicht resistent genug sind – von den Neuinfizierten sind 50% trotz Impfung erkrankt.

Über den Rückzug ins Private hat auch die OÖ Landesausstellung STEYR an ihrem Standort Innerberger Stadl eine Biedermeier-Ecke eingerichtet. Erkennen auch Sie Parallelen zur gegenwärtigen Lage? Willkommen in der Renaissance des Biedermeier. Wir sind mitten drin.

Regina Hilber

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